Schopenhauer und BuddhismusBuddhismus : Enso

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Die Weisheit des Buddha

“Weisheit scheint mir nicht bloß theoretische, sondern praktische Vollkommenheit zu bezeichnen. Ich würde sie definiren als die vollendete, richtige Erkenntniß der Dinge, im Ganzen und Allgemeinen, die den Menschen so völlig durchdrungen hat, daß sie nun auch in seinem Handeln hervortritt, indem sie sein Thun überall leitet.”
          Arthur Schopenhauer , Zürcher Ausgabe, Werke in zehn Bänden, Band X (Parerga II-2), Zürich 1977, S. 654.

Was im obigen Zitat Arthur Schopenhauer unter Weisheit verstand, traf voll und ganz auf den Buddha zu, denn das, was er lehrte, hatte er vorgelebt. Den Weg, den er  in seinen Vier Edlen Wahrheiten aufzeigte,  ging er selbst. So beruht die Weisheit des Buddha auf dessen eigener Erfahrung. Auch deshalb konnte Helmuth von Glasenapp, der als Indologe zahlreiche grundlegende und weit verbreitete Werke zu den in Indien entstandenen Religionen und Philosophien verfasste, eines seiner Bücher Die Weisheit des Buddha nennen.

Die Weisheit des Buddha äußerte sich nicht allein in seinen Lehrreden und Predigten. Auch andere buddhistischen Überlieferungen, die Geist und Inhalt der Lehre des Buddha  widerspiegeln, lassen dessen Weisheit erkennen. Deshalb sollen sie ebenfalls in der folgenden Auswahl buddhistischer Texte berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt stehen hier jedoch die eigentlichen Quellen, also die alten Texte. Von ihnen sagte Arthur Schopenhauer, der sich und seine Anhänger Buddhaisten nannte:

“Wenn man den Buddhaismus
             aus seinen Quellen studirt,
             da wird Einem hell im Kopfe.”
                  Arthur Schopenhauer ,  Gespräche, neue Ausgabe hrsg. von A. Hübscher,  Stuttgart 1971, S. 104.

    

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